Allgemein gilt, eine Stelle ist immer der x-Wert. Der Punkt mit der x-Achse besteht immer aus zwei Koordinaten, dem x-Wert und dem y-Wert, der die Zahl Null hat. Es gilt: N(…/0)
Die Bedingung für die Berechnung der Nullstelle x ist, dass der Funktionsterm null gesetzt. Es gilt: f(x) = 0, d.h. gesucht wird die Stelle x, bei der der y-Wert null ist.
Die einfache Nullstelle bzw. Schnittstelle hat einen Vorzeichenwechsel entweder von – nach + oder von + nach -. Der Vorzeichenwechsel bezieht sich auf den y-Wert bzw. den Funktionswert in der Umgebung von dem Punkt mit der x-Achse.
Je nach dem wie der Vorzeichenwechsel ist, ist vom Verlauf der Funktion in der Umgebung abhängig:
1. Ist f fallend, dann hat in der Umgebung die einfache Nullstelle bzw. Schnittstelle einen Vorzeichenwechsel von – nach +.
2. Ist f steigend, dann hat in der Umgebung die einfache Nullstelle bzw. Schnittstelle einen Vorzeichenwechsel von + nach -.